12 gute Gründe für Agenda21

Die Bundeskoordinationsstelle der Lokalen Agenda 21 hat eine Broschüre veröffentlicht. Es werden 12 Prozesse exemplarisch aufgezeigt, die beispielgebend für Beteiligung mit all ihren Facetten stehen. Die Agenda Josefstadt, welche von komobile seit 2015 geleitet wird, ist einer dieser beispielgebenden Prozesse! Es werden in der Broschüre die vielfältigen Projekte und insbesondere das Engagement der Bevölkerung für den öffentlichen Raum in der Josefstadt erwähnt. Besonders hervorgehoben wird die Idee, die online Beteiligung mit der offline Beteiligung zu „verschneiden“. Diese Verschneidung gelingt mit der Tafel der Ideen im öffentlichen Raum sowie der online Ideenplattform.

Betriebsausflug 2017

Betriebsausflug 2017

Der diesjährige Betriebsausflug führte unser Team ins Mühlviertel. Neben einigen fachlichen Inputs in den Gemeinden Wartberg ob der Aist und Gutau sowie Besichtigungen des Färbermuseums und der historischen Altstadt von Freistadt, führte uns eine Wanderung von Leopoldschlag über Teile der ehemaligen Trasse der Pferdeeisenbahn. Eine Führung im Pferdeeisenbahnmuseum in Kerschbaum mit einer Fahrt auf einem wiederaufgebauten Teilstück rundete den Ausflug ab. Außerdem durften wir einige kulinarische Höhepunkte erleben. Das Higlight war aber sicherlich der Oldtimerbus, mit dem wir unterwegs waren und der überall für Aufsehen sorgte.

AktivE Jugend bekam den Wiener Gesundheitspreis

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt an dem komobile mitgearbeitet hat, wurde mit dem 3. Preis in der Kategorie „Gesund im Grätzel und Bezirk“ des Wiener Gesundheitspreises 2017 im Rahmen der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz von Sandra Frauenberger, Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen, und Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, prämiert. Über einen Zeitraum von zwei Jahren konnten neue Erkenntnisse über Straßen- und Freiraumqualitäten für aktive Mobilität von den SchülerInnen und ForscherInnen gesammelt und der Mobilcheck JAM als Handbuch entwickelt werden.

AktivE Jugend ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt von LandschaftsplanerInnen (ILAP & ILEN, BOKU Wien), SportwissenschaftlerInnen (Universität Wien) und VerkehrsplanerInnen (komobile Wien). Das Projekt wurde vom bmvit und FFG im Programm Mobilität der Zukunft gefördert.

Berlin besucht Wien

Das Berliner Quartiersmanagement hat sich auf den Weg nach Wien gemacht, um zu erfahren, wie die Lokale Agenda 21 die Beteiligung der Bevölkerung ermöglicht. Viele verschiedene Projekte in kurzer Zeit sehen, Neues entdecken und sich austauschen, waren ihre Ziele und so landeten sie bei der Agenda Josefstadt. Liette Clees führte die interessierten ExkursionsteilnehmerInnen zu den vielfältigen Projekten. Der interessante Austausch machte Lust auf mehr und alle waren sich einig, dass Vieles ähnlich ist und Anderes wiederum sehr konträr, obwohl die Ziele – eine nachhaltige und soziale Stadt - die gleichen sind!

Den Agenda 21-Prozess in der Josefstadt leitet seit 2015 Liette Clees. Im interdisziplinären Team sind weiterhin Dialog Plus, stadtland und die TU Wien.

business run 2017

Nach einer kleinen Pause war komobile dieses Jahr wieder mit dabei beim Firmenlauf. Diesmal so erfolgreich wie noch nie! Das Team mit Gerold Ludwig, Marc Steinscherer und Benjamin Kigilcim erreichte mit 18'08", 18'14" und 21'46" den 908. von 8798. Platz. Wir sind stolz auf die Läufer!

SprachCafé im Film

Im Rahmen der Agenda 21 betreut Liette Clees seit über einem Jahr das Format „SprachCafé“ im 9. Wiener Gemeindebezirk. Nun wurde ein Film darüber gedreht!

Es gibt unendlich viele Gründe warum Menschen ohne ausreichend Deutschkenntnisse das SprachCafé aufsuchen - ein Format, das wunderbar die Facetten der Beteiligung aufzeigt. Diesen niederschwelligen Zugang, Menschen aus aller Welt zusammenzubringen, haben wir mittlerweile in weitere Agenda Prozesse übernommen. In diesen Beteiligungsprozessen arbeitet komobile mit stadtland, Im Kontext, Freiraum, Dialog Plus und der TU Wien zusammen.

Energieraumplanung - Neue Broschüre

Eine neue Broschüre zum Thema Energieraumplanung erschien im Juli 2017. Herausgeber ist das Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich, Zielgruppe sind Gemeinden und OrtsplanerInnen. Neben grundsätzlichen und wissenschaftlichen Erwägungen werden praktische Tipps für den Planungsalltag  in den Gemeinden gegeben. Für den Bereich Mobilität ist Helmut Koch verantwortlich. Die Gesamtkoordination lag bei Prof. Gernot Stöglehner. ​Die Broschüre steht für Sie zum Download bereit. Bildnachweis: Ministerium für ein Lebenswertes Österreich

klimaaktiv mobil in Kolumbien

Am 25. Juli  wurde klimaaktiv mobil beim kolumbianischen Kongress für Transport und Transit  in Bogota vorgestellt und das klimaaktiv mobil Video der Seestadt Aspern gezeigt. Dieser Kongress ist eine der größten Mobilitätsveranstaltungen in Kolumbien und wird jährlich in unterschiedlichen Teilen Kolumbiens organisiert. Es nahmen etwa 400 Personen hauptsächlich aus Universitäten, Verkehrsunternehmen und staatlichen Einrichtungen in Kolumbien teil. Großen Anklang fand das Thema der Radverkehrsbeauftragten und der Finanzierung des Programmes über Steuereinnahmen. Insbesondere die VertreterInnen des Verkehrsministeriums war an den Maßnahmen der klimaaktiv mobil Initiative interessiert.

 

Dialog In Liesing. Das neue Buch ist da!

Seit 2004 betreut Liette Clees von komobile im interdisziplinären Team mit stadtland (Projektleitung), Im Kontext und Freiraum Projekte im Bereich der nachhaltigen Bezirksentwicklung im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing. Dem Engagement vieler Menschen in Liesing ist es zu verdanken, dass ein Beteiligungsprozess dieser Größe erst möglich ist. Wer hinter den Ideen, Projekten und Gruppen steht und was durch Agenda 21 möglich oder nicht möglich ist, ist Teil des Buches „Dialog in Liesing“.

In die Erstellung des Buches waren mehr als 50 Personen eingebunden. Ein Werk ist entstanden, das mit spannenden Berichten, Interviews, Kurzstatements und Artikeln zeigt, wie Menschen den Dialog im 23. Bezirk gestalten.

Projekttreffen e-MOTICON Strasbourg

Von 5.-6. Juli 2017 fand das erste Projekttreffen des INTERREG Alpine Space Projektes e-MOTICON in Strasbourg, Frankreich statt. Im Projekt e-MOTICON wird eine transnationale Strategie für interoperable Ladeinfrastruktur für e-Mobilität im Alpenbogen entwickelt und eine Stakeholder-Community aufgebaut. Das Projekt umfasst 15 Projektpartner in den Alpenländern Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Slowenien und läuft bis Ende April 2019.

komobile w7 ist im Projekt mit dem Projektmanagement für den Projektpartner Alpine Pearls betraut. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

LAST MILE zu Gast in Luxembourg

Ende Juni begleitete komobile das LAST MILE Konsortium, bestehend aus sechs Partnerregionen und dem österreichischen Umweltbundesamt als Lead Partner, nach Esch-sur-Sûre in Luxemburg. Dort führte komobile gemeinsam mit dem ortsansässigen Projektpartner, dem Naturpark Öewersauer, durch das viertägige Projektmeeting. Die Beteiligung war, wie auch bereits in den vorangegangenen Meetings, hoch, insbesondere dank der erfolgreichen Einbindung von zusätzlichen AkteurInnen aus den Regionen der Projektpartner. Neben Workshops und Präsentationen zu bisherigen Projektergebnissen, vermittelte der Naturpark Öewersauer einen hervorragenden Einblick in hiesige bestehende Mobilitätsangebote und zukünftige Planungen.  Genauer unter die Lupe genommen wurden die bedarfsorientierten Rufbusse Flexibus, Nightrider und Bummelbus sowie ein E-Bike-Verleihsystem. Erneut hat sich das von komobile mitentwickelte Meetingformat mit einem Fokus auf Workshops zur Diskussion von strategischen Lösungsansätzen einerseits und Study Visits zum praktischen Erfahrungsaustausch hinsichtlich organisatorischer und betrieblicher Erfolgsfaktoren andererseits bewährt. Mehr Details in der Presseaussendung.

Smart Block II – Abschlusspräsentation

Im Projekt „Smart Block II“ wurde die Möglichkeit von der Umsetzung von liegenschaftsübergreifenden Konzepten in den Bereichen Energieversorgung, Mobilität, sowie Freiraumplanung im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen untersucht. Projektgebiet war ein Wohnblock in einem typischen Wiener Gründerzeitviertel im 17. Bezirk, das Projektteam setzte sich aus Burtscher-Durig Architekten mit Jutta Wörtl-Gössler und Uli Machold, ÖGUT, komobile w7, Zeininger-Architekten und Martin Gruber (Wohnrechtsexperte) zusammen.

Liette Clees und Margarethe Staudner von komobile w7 beschäftigten sich im Projekt mit dem Bereich Mobilität und stellten bei der Abschlusspräsentation die Herausforderungen und Chancen, die mit liegenschaftsübergreifende Lösungen verbunden sind, dar. An der Abschlussveranstaltung nahmen zahlreiche LiegenschaftseigentümerInnen teil, die sich in der anschließenden Diskussion aufgeschlossen gegenüber liegenschaftsübergreifenden Lösungen zeigten.

Das Projekt wurde aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Smart Cities Demo“ durchgeführt.

 

JAM - Jugend Aktiv Mobil

Das JAM-Handbuch aus dem bmvit/FFG-Projekt AktivE Jugend des Forschungsprogramms "Mobilität der Zukunft" ist erschienen!

AktivE Jugend, das zweijährige Forschungsprojekt, an dem komobile mitgearbeitet hat, erforschte die aktive Mobilität von Jugendlichen im urbanen Raum, unter Berücksichtigung von digitalen Medien. Das JAM- Handbuch unterstützt Projekte und Initiativen an Schulen, die gemeinsam mit Jugendlichen neue Wege zur Förderung aktiver Mobilität durch mobile Technologien einschlagen. Auch weitere Bereiche wie Freizeitpädagogik, Stadtentwicklung oder andere Zielgruppen werden angesprochen. Drei Levels des Engagements, ein Werkzeugkasten sowie Tipps zur Anwendung von Apps und Geogames wurden entwickelt.

JAM-Handbuch als Download und weitere Infos zu den Werkzeugen:

www.aktive-jugend.boku.ac.at/jam

ECOMM 2017

Die Europäische Konferenz für Mobiliätsmanagement (ECOMM) fand vom 31. Mai – 2. Juni 2017 in Maastrich, Niederlande statt. Komobile w7 war durch Christine Zehetgruber und Margarethe Staudner auf der Konferenz vertreten, die in zwei Vorträgen die Projekte „10 Jahre klima:aktivmobil“ sowie „Smart Block II – Mobilitätsmanagement im Gründerzeit-Bestand“ präsentierten.

Die Konferenz bot vielfältige Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa und wurde durch eine Abschlussveranstaltung im Schloss Neercanne abgerundet.

Park-and-Ride-Hotspot-Studie in Linz vorgestellt

Am 9. Mai 2017 wurde eine von komobile erstellte Studie zu kurzfristig umsetzbaren Park-and-Ride- und Bike-and-Ride-Erweiterungsmaßnahmen im Rahmen einer Pressekonferenz in Linz durch den oberösterreichischen Verkehrslandesrat der Öffentlichkeit präsentiert. Die Maßnahmenvorschläge für die einzelnen Standorte wurden auf Basis der örtlichen Gegebenheiten erarbeitet. Die jeweils zweckmäßigsten Erweiterungsmaßnahmen wurden im Rahmen der fachlichen Expertise aufgezeigt sowie die einzelnen Standorte hinsichtlich ihrer Erweiterungswürdigkeit priorisiert und der bauliche Aufwand abgeschätzt. Das Potenzial zusätzlicher Stellplätze wurde ermittelt.

Darüber hinaus arbeitet komobile zur Zeit an einem strategischen Gesamtkonzept für die Park-and-Ride-Entwicklung für das gesamte Land Oberösterreich.

Presseinformation des Landes Oberösterreich: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/189333.htm

Bildnachweis: Land Oberösterreich, Kauder

 

Lokale Agenda Währing

Seit April 2017 gibt es auch in Wien Währing einen Agenda21-Prozess. Gemeinsam mit Dialog Plus (Projektleitung), stadtland, und inspirin dürfen wir in den kommenden Jahren die Menschen in Währing begleiten.

Unter dem Motto "So viel ist Währing. Ich gestalte mit!" laden wir alle in Währing Lebenden oder Arbeitenden ein, diesen vielfältigen Bezirk mitzugestalten. Das interdisziplinäre Agendateam unterstützt die Menschen bei der Projektentwicklung und-umsetzung sowie bei der Kommunikation mit Politik und Verwaltung.

Workshop-Reihe pinzgau.mobil 2030

Im Rahmen von interaktiven Workshops wird für den politischen Bezirk Zell am See ein Mobilitätsleitbild erarbeitet. Bisher wurden die Themen „Vision“, „Öffentlicher Verkehr“, „Tourismus“ und „Infrastruktur“ behandelt. Weitere Workshops werden folgen. Das Papier soll von allen Gemeinden des Bezirkes beschlossen werden und Schwerpunktsetzungen für künftige Mobilitätsprojekte enthalten. Angestrebt wird ein Beschluss im Jahr 2017. Komobile entwickelte den Prozess gemeinsam mit den Auftraggebern (Gemeindeverband ÖPNV Pinzgau, /salzburg-verkehr.at), moderiert die Workshops und fasst die Ergebnisse zu einem stimmigen Konzept zusammen.

© Franz Neumayr

umwelt blatt salzburg 2017

Unter dem Motto „gemeinsam unterwegs – vorsprung umweltengagement“ wurden die Erfolgsblätter auch heuer bei der umwelt service salzburg gala an die Gewinner übergeben. Diese sind nun für ein Jahr auf dem umwelt baum salzburg verankert und werben für betrieblichen Umweltschutz.

Über 430 Betriebe - acht davon wurden ausgezeichnet - waren letzes Jahr Teil des umwelt service salzburg. Dort freut man sich über das hohe Interesse am Service- und Förderprogramm. Weitere Impressionen der Gala 2017 sind unter www.umweltservicesalzburg.at abrufbar.

Die "letzte Meile" in Bulgarien

Kernelement des INTERREG EUROPE Projekts "LAST MILE" sind gemeinsame Studienreisen mit Workshops, bei denen Rahmenbedingungen und Strategien für kleinskalierte Mobilitätslösungen auf der "letzten Meile" in der An- und Abreise von Urlaubs- und Tagesgästen diskutiert werden. Anfang März besuchte komobile mit rund 30 Projektbeteiligten die bulgarische Region Varna. Die Teilnehmenden lernten nicht nur die dortigen Ansätze für Mobilitätsmanagement kennen, sondern bekamen vielmehr auch Einblick in verschiedene strukturelle Herausforderungen der Region.

komobile ist mit der Gesamtkoordination des Projekts, das sieben Partner aus sechs verschiedenen EU-Ländern umfasst, betraut.

Planungsausschuss diskutiert Straßenbahn für Regensburg

Am 31. Jänner 2017 diskutierte der Planungsausschuss der Stadt Regensburg den Zwischenbericht der Studie zu einem höherwertigen Öffentlichen Verkehrsmittel für Regensburg. Helmut Koch präsentierte die Hauptergebnisse der bisherigen Arbeit. Vorgeschlagen wird darin ein Kernnetz von zwei Linien, entweder als Straßenbahn oder als sogenanntes BRT System. Die beiden Varianten werden in weiterer Folge gesamtwirtschaftlich und vergleichend bewertet. Der Zwischenbericht wurde nach dreistündiger reger Diskussion einstimmig angenommen. Das Team von komobile arbeitet seit April 2016 mit einem international interdisziplinären Team an dieser Studie zur Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs. Mehr Informationen dazu im Artikel der Mittelbayrischen Zeitung

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