Neuausschreibung und Umsetzungsbetreuung Wels Linien

Die Verkehrsdienstleistungen des Stadtbus Wels (Wels Linien) waren nach Auslaufen des bisherigen Finanzierungsvertrags von Seiten der eww AG (Elektrizitätswerk Wels) im Zeitraum von 2017 bis 2019 im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens neu auszuschreiben.

Komobile Gmunden führte dabei die umfassende fachliche Betreuung von verkehrsplanerischer Seite durch. Dies umfasste zum einen die ausschreibungsreife Aufbereitung des Angebots (Fahrpläne, Jahresverkehrsleistungen usw.) sowie die Erarbeitung qualitativer Empfehlungen, die in die Ausschreibungsunterlagen eingeflossen sind und vom neuen Betreiber einzuhalten sind. Dazu zählen unter anderem die Abwicklung des Fahrscheinverkaufs und Vertriebs, die Fahrgastinformation, Vorgaben zur Fahrzeugreinigung und Maßnahmen zur Sicherstellung der Pünktlichkeit.

In weiterer Folge wurde eine Umsetzungsbetreuung für den neuen Stadtverkehrsbetrieb geleistet. Neben organisatorischer Unterstützung wie etwa die Vorbereitung der Konzessionsansuchen und Beratung beim Aufbau einer neuen ÖV-Organisationseinheit beim Auftraggeber wurde im Rahmen der Betriebsaufnahme ein Relaunch des Stadtbusverkehrs vorgenommen. Dazu wurden von komobile Gmunden umfassende Maßnahmen zur Fahrgastinformation wie etwa die kartographsiche Umsetzung eines neuen schematischen Liniennetzplans, ein neues Fahrplanheft, überarbeitete Haltestellenansagetexte und neue Aushangfahrpläne erarbeitet.

Park+Ride- und Bike+Ride-Gesamtkonzept Oberösterreich

Im Auftrag des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung wurde für sämtliche Bahnlinien sowie fünf ausgewählte, besonders stark nachgefragte Buskorridore ein umfassendes strategisches Konzept zur künftigen Entwicklung von Park+Ride- und Bike+Ride-Angeboten erarbeitet.

Die Zielsetzung der Studie lag darin, eine landesweite, nachfragegerechte Strategie zur zukünftigen Entwicklung von Park+Ride und Bike+Ride zu erarbeiten. Die Ergebnisse wurden durch eine Potenzialanalyse und durch Standortbewertungen quantitativ abgesichert. Im Rahmen der Studie wurden folgende strategische Ziele verfolgt:

  • den Anteil der Verkehrsleistung des motorisierten Individualverkehrs an der Gesamtverkehrsleistung im Berufspendelverkehr zu reduzieren,
  • das Straßennetz, insbesondere im Zentralraum, durch Attraktivierung von Park+Ride von Stauerscheinungen zu entlasten,
  • den Parkdruck vor allem in Linz zu reduzieren,
  • die Erreichbarkeit peripherer Räume durch attraktive Angebote zu sichern.

Weiters wurde im Rahmen dieser Studie ein qualitatives Bewertungsinstrument entwickelt, anhand dessen die Zweckmäßigkeit bzw. Realisierbarkeit neuer Park+Ride-Standorte anhand der oben genannten Parameter als Entscheidungs- bzw. Argumentationsgrundlage in vereinfachter Form geprüft werden kann.

Die Ergebnisse der Studie wurden abschließend dem Ausschuss für Infrastruktur des oberösterreichischen Landtages vorgestellt.

Auszeichnung für klimaaktiv mobil Partner

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) hat am 17. Juni 2019 vorbildliche Betriebe aus ganz Österreich ausgezeichnet, die sich im Rahmen der Klimaschutz-Mitmachinitiative klimaaktiv mobil engagieren. Darunter fanden sich auch einige Projektpartner, die von komobile im Rahmen des Beratungsprogramms für Tourismus und Freizeit betreut wurden.

Extra aus dem „Ländle“ angereist kam etwa Karl-Heinz Winkler, verantwortlich für den Bereich Verkehr bei der Großveranstaltung Weltgymnaestrada 2019. Er nahm gemeinsam mit seinem Berater Marc Steinscherer von komobile eine Auszeichnung für das klimafreundliche Mobilitätskonzept bei der Weltgymnaestrada entgegen. Mit der Familiy of Power („Hohe Tauern Mobilitätszentrale“) und der Tirol Werbung („Bahnhofshuttle Tirol“) waren noch weitere Projektpartner aus Tourismus und Freizeit vertreten. Mehr Informationen: klimaaktiv mobil,  Mein Bezirk.at

Im Bild: Stefan Ebner (WKÖ), Marc Steinscherer (komobile/Beratungsprogramm Mobilitätsmanagement für Tourismus und Freizeit), Karl-Heinz Winkler / Weltgymnaestrada 2019, Sektionschef Jürgen Schneider (BMNT)

Masterplan Fahrradstraßen Wien beim Radgipfel 2019

Auch die Stadt Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, die nachhaltige Mobilität im Alltagsverkehr zu fördern. Einen wesentlichen Beitrag dazu kann das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel leisten. Komobile wurde von der Stadt Wien, MA18, mit der Erstellung des Masterplans Fahrradstraßen beauftragt. Nun liegt ein umfassendes Gesamtkonzept für ein zusammenhängendes Radnetz abseits der Hauptverkehrsstraßen vor. Für ganz Wien wurden Optionen für Fahrradstraßen ausgewählt, in Workshops mit den relevanten AkteurInnen besprochen und in einer Bewertungsmatrix nach fachlichen Kriterien und Umsetzungsmöglichkeiten beurteilt. Für eine optimale Umsetzung wurde ein Leitfaden für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit erstellt.

Beim Radgipfel 2019 in Graz haben Thomas Berger von der MA 18 der Stadt Wien und Olivia Kantner von komobile den Masterplan Fahrradstraßen präsentiert. Die Unterlagen dazu sind hier abrufbar.

Studytrip - Radverkehr in Kopenhagen

Rita Leimer konnte im Rahmen einer Studienreise einen umfassenden Einblick über Radfahren in Kopenhagen und dessen Umland gewinnen. Die Exkursion behandelte die Themen Planung und Promotion von Radverkehr. Dazu gab es Vorträge von Politik, Lobby, PlanerInnen sowie VertreterInnen von Stadt und Umlandgemeinden, Polizei etc. Unter den SprecherInnen fanden sich unter anderem der COE der Danish’s Cycling Federation, ehemals Bürgermeister für technische und Umwelt-Angelegenheiten in Kopenhagen, die Managerin der Supercyclinghighways oder auch der neue Direktor und Stadtplaner von Copenhagenize. Um das Radfahren in der Stadt mit dem hohen Radfahranteil auch wahrhaftig zu erleben, wurden begleitend zum theoretischen Teil sieben unterschiedliche Radexkursionen durchgeführt – dabei kam es zu einem regen Erfahrungsaustausch zwischen den international vertretenen TeilnehmerInnen.
Rita Leimers Fazit:„Die Stimmung in Kopenhagen ist durch den hohen Radverkehr sehr lebendig und positiv. Es wäre schön, einen Hauch dieses Gefühls in andere Länder übertragen zu können“.

Artikel über Planungsrichtlinien-Studie im VCÖ-Magazin

Gesetze und Planungsrichtlinien für die Errichtung von Radinfrastruktur unterscheiden sich von Staat zu Staat und bieten mehr oder weniger günstige Rahmenbedingungen für aktive Mobilität. Im Auftrag des Luxemburger Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen hat komobile Regelungen in ausgewählten europäischen Ländern verglichen.  Die Ergebnisse sind natürlich auch für andere Länder interessant. Der VCÖ hat das Thema kürzlich aufgegriffen und im VCÖ-Magazin (2019-1) einen Artikel über die Studie veröffentlicht. Eine Präsentation (Radgipfel, 10/2018) ist zudem im Downloadbereich zu finden.

 

e-Moticon Abschlusskonferenz in Mailand

Mit einer großen Konferenz in Mailand ist am 26. März 2019 der Abschluss des Projektes „e-MOTICON – Transnationale Strategie für Austausch und Zusammenarbeit im Alpenraum mit dem Ziel einer homogenen interoperablen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ begangen worden. Am hochrangig besetzten Podium gaben VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft aus Italien, Slowenien, Deutschland, Frankeich und Österreich  einen Einblick in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen rund um das Thema E-Mobilität. Ergänzt wurde die Konferenz durch eine große Ausstellung von aktuellen Modellen von E-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur in der größten überdachten Piazza Europas, der Piazza Città di Lombardia.

komobile führt im Projekt das Projektmanagement für den Projektpartner „Alpine Pearls“ durch und war durch Margarethe Staudner in Mailand vertreten.

Stadtregionale Strategie Region untere Feldaist (RUF) in den OÖ Nachrichten

Die Stadtregion RUF mit der Kernstadt Pregarten und den Nachbargemeinden Unterweitersdorf, Hagenberg und Wartberg ob der Aist präsentierte ihre Stadtregionale Strategie in den oberösterreichischen Nachrichten unter dem Slogan „Vier Gemeinden ein Konzept“.  Das Teilkonzept  zur innerregionalen Mobilität „Stadtregionales Fuß- und Radwegenetz“ wurde von komobile Gmunden erstellt. Priorisierte Maßnahmen daraus befinden sich in der Detailplanung und werden demnächst mit EU und Landesfördermittel (EFRE- IWB Programm) umgesetzt. Den Artikel finden Sie hier.

Gemeinderatsbeschluss zum Verkehrskonzept Hallstatt

Hallstatt hat sich in den letzten Jahren zum Synonym für „Overtourism“ entwickelt. Die Zahl der Besucher, insbesondere der Tagesgäste hat sich vervielfacht und wächst weiterhin. Die Bereisten proben den Aufstand, Konflikte zwischen Bevölkerung und der Tourismuswirtschaft zeichnen sich ab. komobile konnte im Zeitraum von 6 Monaten mit einem maßgeschneiderten und innovativen Beteiligungsmodell konsensfähige Lösungen für die Gemeinde erarbeiten. Die Schlüsselmaßnahmen des neuen Verkehrskonzeptes wurden am 28. Februar 2019 vom Gemeinderat beschlossen. Kernstück ist ein Reisebus-Kontingentierungssystem und eine Reihe weiterer Maßnahmen zur Lenkung und Reduktion von Besucherströmen. Die Bearbeitung des Konzeptes erfolgte in Kooperation mit Kohl&Partner und BusinessKonsens. komobile wird die Umsetzung des Konzeptes weiter betreuen.

Mobilitätsmanagementkonzepte bei Wohnprojekten in Linz

Am 21.1.2019 gaben Bürgermeister Luger und Stadtrat Hein eine Pressekonferenz zum Thema "Mobilitätsmanagementkonzepte als Leitlinie für Wohnbauprojekte in Linz". Die Stadt möchte damit dem umweltfreundlichen Stadtverkehr den Vorrang geben. Vor allem im dicht bebauten Stadtgebiet mit einem guten Anschluß an den öffentlichen Verkehr und an den Innenstadtradweg soll "autoarmes" Wohnen praktiziert werden. Die Weichen dafür stellte die 2017 in Kraft getretene Novelle zum Bautechnikgesetz, welche in solchen Fällen einen niedrigeren Stellplatzschlüssel ermöglicht.  Nötig dafür sind jedoch Begleitmaßnahmen im Wohnbau wie z.B. ausreichende Fahrradabstellplätze in hoher Qualität oder Car-Sharing-Angebote. Ein Pilotprojekt der Wohnungsgesellschaft GWG in der Linzer Innenstadt wurde als Musterprojekt vorgestellt. Das Mobilitätsmanagementkkonzept wurde bei diesem Wohnbauprojekt von komobile Gmunden erstellt.

weitere Infos in der Presseaussendung unter https://www.linz.at/presse/2019/201901_93349.asp

© Netzwerk Zukunftsraum Land

Innovative Werkstatt in Werfenweng

Am 30. Oktober 2018 fand in Werfenweng eine Innovative Werkstatt zum Thema „Mobilität im ländlichen Raum“ statt. Veranstalter war das Netzwerk Zukunftsraum Land E14-20 in Kooperation mit der Region Pongau und dem BMVIT. Ziel war ein Erfahrungsaustausch zu innovativen Verkehrslösungen für den ländlichen Raum. Rund 60 Teilnehmer aus ganz Österreich nahmen an der Veranstaltung teil.

Helmut Koch präsentierte Mobilitätslösungen für zukunftsorientierte Gemeinden und zeigte vor allem praktische Beispiele aus dem ländlichen Raum, darunter mehrere umgesetzte Maßnahmen aus klimaaktiv mobil Partner-Gemeinden.
Mit dabei war auch Christine Zehetgruber, die für Anfragen zu touristischen Mobilitätsprojekten Rede und Antwort stand.

Salzburger Verkehrstage © Anna Schmitzberger

16. Internationale Salzburger Verkehrstage

Die 16. Salzburger Verkehrstage im Oktober 2018 waren dem Thema Nachhaltiger touristischer Verkehr gewidmet.

Helmut Koch und Romain Molitor von komobile waren einerseits als Vortragende und Diskutanten geladen. Andererseits vertraten sie gemeinsam mit Marc Steinscherer (komobile) die klimaaktiv mobil Beratungsprogramme für Freizeit und Tourismus bzw. für Regionen, Städte und Gemeinden.

Am Abend der Eröffnung präsentierten Franz Kok, Mobilitätsbeauftragter der Uni Salzburg und Helmut Koch die Ergebnisse und Erfolge aus 10 Jahren Mobilitätsmanagement speziell in Salzburg.

Am zweiten Tag der Veranstaltung war Romain Molitor zur Podiumsdiskussion als Experte zum Thema „Herausforderungen der Verkehrssteuerung in Städten: Lernen für Salzburg“ geladen.

Weitere Details zur Veranstaltung: Forum-Mobil Salzburger Verkehrstage, Programm

© MDDI

Planungsempfehlungen für Radverkehrsanlagen in Luxemburg

Im Oktober 2018 ging das Online-Tool für die neue Planungsempfehlung für Radverkehrsanlagen in Luxemburg online. Mit dem Tool wird Planungsverantwortlichen, insbesondere auch den Technischen Diensten der Gemeinden, und anderen Interessierten die Möglichkeit gegeben die neue Richtlinie als Simulation zu bedienen. Basierend auf den Einsatzkriterien können in Frage kommende Radinfrastrukturen ausgewählt werden. Mit der neuen Bestimmung wurde eine zeitgemäße und an den Stand der Technik angepasste Richtlinie für Radverkehrsanlagen entworfen, welche sich sowohl an den Planungsgrundsätzen der europäischen Vorbildländer orientiert als auch die lokalen, spezifischen  Gegebenheiten berücksichtigt.

Die Erarbeitung der Planungsempfehlung und die Aufbereitung der Ablaufdiagramme für die Web-Applikation erfolgten durch komobile Luxemburg im Auftrag des Ministeriums für Nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen (MDDI).

© komobile

Betriebsausflug in die Wachau

Der gemeinsame Betriebsausflug führte die MitarbeiterInnen von komobile w7 und komobile Gmunden heuer in die Wachau. Nach der Anreise mit der Bahn gab es einen kurzen aber herzlichen Willkommensgruß durch Herrn Stadtrat Scheichel von der Stadt Krems, für die komobile gerade ein Mobilitätskonzept erarbeitet. Während eines Spaziergangs durch die Stadt wurden anschließend einige Schlüsselstellen, die in der Planung behandelt werden, besichtigt.

Im multimodalen Stil ging es mit dem E-Bike entlang des Donauradweges weiter bis nach Weißenkirchen, wo die Gruppe beim Heurigen einkehrte. Nach Speis und Trank wurde das Beisammensein auch für einen fachlichen Austausch genutzt.

Der zweite Ausflugstag begann mit einer Fahrt mit der Wachaubahn nach Spitz. Im schönen Weinort im Herzen der Wachau  unternahm komobile eine leichte Wanderung über die Weinhänge. Per Bahn ging es schließlich auch wieder zurück nach Wien bzw. Gmunden.

© komobile w7

Europäischer Radgipfel 2018 in Salzburg

Der diesjährige Radgipfel in Salzburg fand auf europäischer Ebene statt. Über 400 Teilnehmer aus 24 Ländern konnten drei Tage lang bei Fachvorträgen, Exkursionen und Ausstellungen über das Potenzial des Fahrrades als klimaschonendes Transportmittel diskutieren. Die Themen reichten von planerischen über rechtliche Rahmenbedingungen bis hin zu gesundheitlichen und psychologischen Aspekten. 

komobile w7 war mit drei Beiträgen vertreten. Romain Molitor präsentierte eine internationale Best-Practice Studie  zu ausgewählten radfahrfreundlichen Gesetzen und Richtlinien, die im Auftrag des MDDI (Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Verkehr in Luxemburg) durchgeführt wurde und nun als Basis einer radfahrfreundlichen Anpassung der StVO (code de la route) in Luxemburg dient. Weiters präsentierte das MDDI das neue interaktive Planungstool inkl. der zugehörigen Planungsempfehlungen für Radverkehr, an dem komobile maßgeblich beteiligt war.

Mittels Poster präsentierte komobile w7 die Erfahrungen mit dem Firmenlastenrad.

komobile Gmunden war mit einem Vortrag über Best-Practice Radprojekte der klimaaktiv mobil Förderung vertreten.

Viele interessante Gespräche wurden geführt  bzw. neue Ansätze mitgenommen. Wir freuen uns auf die nächste Radkonferenz!

Zum Nachlesen: Cycling Summit, Infothek BMVIT , Der Standard

© komobile w7

Fußgängerleitsystem Düdelingen bei der Walk Space 2018

Von 4.-5.Oktober 2018 fand in Graz unter dem Motto "Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen" die 12. Österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen mit rund 220 BesucherInnen statt.

Das Konferenzprogramm beinhaltete neben Plenarvorträgen, Workshops und Impulsbeiträgen auch Speed-Dating Sessions mit konkreten Projektvorstellungen, welche zur Vernetzung und zum Austausch einluden. Im Rahmen einer solchen präsentierte Andrea Reisinger das von komobile Luxemburg konzipierte Fußgängerleitsystem in Düdelingen (Luxemburg).

Helmut Koch führte einen „Walkshop“ zum Sonnenfelsplatz, für den komobile Gmunden vor einigen Jahren eine Shared Space Lösung entwickelt hat.

Fußgängerleitsystem in Düdelingen

Im Juli 2018 wurde das Fußgängerleitsystem in Düdelingen vom Bürgermeister Dan Biancalana eröffnet.
Ziel des Leitsystems ist es aufzuzeigen, dass Düdelingen eine Stadt der kurzen Wege ist! Die Distanzen zwischen den Points of Interests sind gering und viele Wege zu Fuß bewältigbar.
Die Menschen sollen überzeugt werden, für Wege unter zwei Kilometern ihr Auto stehen zu lassen. Auf den Pfeilwegweisern sind die Distanzen nicht in Metern, sondern in Gehzeit angegeben. An insgesamt 58 Stellen wurden Hinweisschilder mit insgesamt 118 Pfeilwegweisern platziert. Zudem wurden 8 Informationstafeln aufgestellt. Auf diesen befindet sich neben den nahe gelegenen Zielen eine Übersichtskarte mit einem 6-Minuten-Radius für Zu-Fuß-Gehende und ein kleiner Stadtplan.
Das Konzept für das Fußgängerleitsystem wurde von komobile Wien erarbeitet, für die Produktion der Wegweiser und Informationstafeln war Signal AG verantwortlich.

Begleitende Studie zum Probebetrieb des Doppelgelenk-Obus in Salzburg

Im Spätherbst 2017 wurde im Salzburger Obus-Netz ein 24 Meter langer Doppelgelenk-Obus vom Typ Hess LighTram 4 versuchsweise im regulären Linienbetrieb eingesetzt. Das Fahrzeug wurde hauptsächlich auf der Obus-Linie 3 eingesetzt. Insgesamt wurden 6.847 Kilometer unfallfrei zurückgelegt.

Komobile Gmunden begleitete diesen Probebetrieb im Rahmen einer Studie. Es wurden die Auswirkungen des Doppelgelenk-Obus auf die Verkehrssicherheit, auf andere VerkehrsteilnehmerInnen und auf den Betriebsablauf untersucht, die Akzeptanz bei Fahrgästen erhoben und die Situation an Haltestellen betrachtet. Auch eine Fahrgastbefragung sowie Gespräche mit dem Lenkpersonal und der Verkehrspolizei waren wesentliche Bestandteile der Studie.

Auftraggeber der Studie waren die Salzburg AG, sowie das Land und die Stadt Salzburg.

© le gouvernement de grand-duche de luxembourg

Transportkostenrechnung für Luxemburg

Im Juli 2018 wurde die Studie „Transportrechnung für Luxemburg und Methodik zu Kosten-Nutzen-Analysen für Verkehrsprojekte“ im Beisein von Minister Bausch in Luxemburg vorgestellt (zur Nachlese) An der Studie haben Margarethe Staudner und Romain Molitor von komobile gemeinsam mit Ecoplan, PRH Management SA und BDO Advisory S.A. mitgewirkt. Die Federführung oblag Ecoplan.

Im Rahmen dieses Projektes wird erstmals eine umfassende Transportrechnung für den Schienen- und Straßenverkehr für das Jahr 2016 in Luxemburg abgebildet. Die Ergebnisse zeigen sämtliche Kosten auf, die durch den Straßen- und Schienenverkehr verursacht werden, soweit sich die Kosten in Geldeinheiten bewerten lassen. Die Präsentation und die Studie können auf der Seite des MDDI in Luxemburg heruntergeladen werden.

 

LAST MILE Meeting in Košice

Der 6. interregionale „Policy Exchange“ führte das  LAST MILE Projekt-Konsortium nach Košice und in den Nationalpark slovenský raj (dt. slowakisches Paradies).  In mehreren Workshops wurden geplante Maßnahmen der beteiligten Regionen zur Verbesserung der Bedingungen für bedarfsorientierte Verkehrssysteme ausgetauscht. Einige Projektpartner stehen kurz vor der Umsetzung von ersten Pilotversuchen um konkrete Lösungen, die sie im Zuge der Study Visits in anderen Regionen kennengelernt hatten, zu testen. In der slowakischen Projektregion geht es zuallererst darum um ein Bewusstsein bei den Entscheidungsträgern für Bedarfsverkehr als mögliches Konzept für die ÖV-Versorgung im ländlichen Raum zu schaffen. Mittelfristig soll es zu einer Verankerung in den Rechtsgrundlagen und Förderinstrumenten kommen. Details zum Meeting hier.

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